Unsere moderne Medizin hat enorme Fortschritte gemacht. Die Lebenserwartung steigt immer mehr und es sterben immer weniger Menschen an akuten Krankheiten. Gleichzeitig nehmen die chronischen Erkrankung aber immer mehr zu und es betrifft zunehmend auch jüngere Menschen. Die Schulmedizin selbst ist dabei die dritthäufigste Todesursache in der westlichen Welt und Resistenzen gegen Antibiotika nehmen immer mehr zu. Hierbei darf nicht verschwiegen werden, dass auch der Lebensstil der westlichen Menschen hierzu im Wesentlichen beiträgt. Kurz um unser Gesundheitssystem steht vor immensen Herausforderungen. Prävention, Verhaltensänderung und die Eigenverantwortung des Patienten stehen hierbei im Mittelpunkt. Auch und vor allem, da die zu Verfügung stehenden Ressourcen immer knapper werden. Hier muss die Frage gestellt werden, ob wir es nicht auch mit deutlich milderen Mitteln versuchen sollten, die Gesundheit unserer Patienten wieder herzustellen. Und inwieweit wir mit den vielen chemisch pharmakologischen Arzneimitteln, die teilweise nur eine bescheidene Wirkung haben, die Krankheitsdisposition des Patienten nicht verändern, sondern nur oberflächlich die Symptome behandeln. Dieses Phänomen nennt man in der Homöopathie und naturheilkundlichen Medizin Unterdrückung. Das heißt die Symptome des Patienten werden gemildert, ohne eine wirkliche Heilung zu erzeugen. Häufig kommt es hierbei zu einem sogenannten Etagenwechsel, das heißt die Erkrankung wechselt in eine tiefere und schwerere Form.
Möge das Neue Jahr mehr Frieden und offene und respektvollere Begegnung und Diskussion unter den verschiedenen medizinischen Ansätzen bringen.
